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01. Dezember 2005 in den Grenzland Nachrichten:
(mit freundlicher Genehmigung):

Houbenhof im Dezember 2005

 

 
 
November 2004 in den Grenzland Nachrichten:
(mit freundlicher Genehmigung):

Ein Hauch von Venedig
Ausstellung im Atelier Houbenhof in Leutherheide-Bearlo für Venedig-Liebhaber ein Muss

Nettetal (ib). Einen Hauch des „venezianischen Karnevals“ atmet der Besucher der Atelier-Ausstellung auf dem Houbenhof in Breyell-Leutherheide ein. „Venezia“ heißt dann auch die Ausstellung, diedas Ehepaar Constance Zedelius-Sanders und Justus Zedelius in ihrem schmucken Atelier in Bearlo präsentieren. Gemeinsam mit Geraldine und Peter Roskothen, Ursula Roskothen und Heide Schwerdtner-Kruse ist die Ausstellung vom Flair des venezianischen Karnevals umgeben. Von den Bildern, die Geraldine und Peter Roskothen in Venedig einfingen, waren sie so begeistert, dass sie ihre dort fotografierten Eindrücke der Öffentlichkeit zugänglich machten. „Wir haben das Thema des Karnevals eingefangen und eine Ausstellung zusammengestellt“, ist Peter Roskothen von den Kostümen und den dazugehörigen Masken verzaubert. Nicht zu vergleichen mit dem rheinischen Karneval erlebt Venedig, die Lagunenstadt, im Karneval auch eine mystische Atmosphäre.
Dann nämlich, wenn früh morgens die Kanäle und Plätze von Nebelschwaden umhüllt sind und die bunten Masken sich wie Farbtupfer mit den Gondeln vereinen. Verschiedene Masken standen Peter und Geraldine Roskothen Modell, posierten mal im Laubengang, mal auf der Treppe zum Markusdom oder auf einer der unzähligen Gondeln. Begeistert von den Masken, von deren Schönheit und Eleganz, drücken die Fotografien diesen stimmungsvollen Karneval in Venedig aus. Ganz Venedig verwandelt sich mit seinen engen Gassen in eine große Bühne, auf der das bunte Maskenfest gefeiert wird. Zwei Masken, die jährlich zum großen Spektakel extra aus Ludwigsburg nach Venedig reisen, führten die Besucher durch das Atelier.
Zu Caro und Erna Layer, die seit Jahren als Masken verkleidet am Karneval in Venedig teilnehmen, verbindet das Ehepaar Roskothen eine freundschaftliche Beziehung. Begeistert waren sie von der Idee, den venezianischen Karneval auch in die Seenstadt Nettetal zu holen. Mutter und Tochter Layer entwerfen die Kostüme selbst, suchen die passenden Stoffe aus und nähen und fertigen ihre Kostüme und Masken. Den zum Thema Venedig gehörenden Schmuck entwarfen Ursula Roskothen und Constance Zedelius-Sanders. Dabei ist der berühmte Löwe von St. Marko ein fast immer wiederkehrendes Emblem, dass mal den Ring, mal die Kette schmückt. Elemente der Lagunenstadt und kleine Fundstücke aus dem Meer geben dem Schmuck das passende Outfit.
Dabei verwendet Ursula Roskothen handgewickelte Glasperlen von Venedigs berühmter Nachbarinsel Murano. Extravagant auch der Ring, der als Gondel modelliert den echten Venedig-Liebhaber verzaubert. Justus Zedelius und Heide Schwerdtner-Kruse umrahmen die Ausstellung mit ihren selbst entworfenen und gefertigten Keramik-Arbeiten, die eine „Apotheke des Glücks“ darstellen. Sennesfreude, Glücksgefühle und Zufriedenheit, das weite Feld des Glücks hat Justus Zedelius in seinen Werken verarbeitet und lässt dem Betrachter so ein Bild des Erlebens. Die Ausstellung ist zusätzlich am Samstag, 3. Dezember ab 15 Uhr sowie am Sonntag, 4. Dezember ab 11 Uhr geöffnet.

Umrahmt von den beiden venezianischen Masken präsentieren sich die Künstler im Houbenatelier von links: Peter Roskothen, Justus Zedelius, Geraldine Roskothen, Constance Zedelius-Sanders und Ursula Roskothen. Auf dem Bilde fehlt Heide Schwerdtner-Kruse

Inge von den Bruck

 

 
 
Die Westdeutsche Zeitung schreibt am Montag, den 24. November 2003
(mit freundlicher Genehmigung):


Vor Chicago noch eine Schau in Glabbach

Entwicklungen in den Werken der Künstler wurden deutlich beim aktuellen Atelier-Wochenende.

 
 

Hinsbeck/Leutherheide. Wenn die Ateliers in Hinsbeck ihre Pforten öffnen, ist das Interesse der Kunstfreunde aus nah und fern sicher das war am Wochenende nicht anders: In der Werkstatt des Steinbildhauers Manfred Mangold auf der Neustraße herrschte schon am Vormittag ziemliches Gedränge. Was den Stammgästen auffiel: Mangolds neueste Werke sprechen eine strenge Formensprache, sind aber auch offen für kleine Abwechslungen, für Gegensätze. Die Stelen leben von Kontrasten zwischen Gestaltetem und Naturbelassenem. Anne Suthor zeigte in diesem Umfeld ihre Malerei, die auf verblüffende Weise mit den Stelen harmoniert.
Die Lobbericherin hat sich immer mehr vom Figürlichen entfernt, verzichtet bewusst auf Titel, um die Phantasie des Betrachters nicht einzuengen. Ihre Malerei ist vielschichtig, oft von räumlicher Tiefe und entsteht aus dem Bauch heraus.
Das Haus von Heinz Lanser auf der Bergstraße ist schon deshalb einen Besuch wert, weil der Künstler Sammler von klassisch modernem Design ist. Seine Collagen fügen sich in diese geschmackvolle und alles andere als sterile Wohnwelt bestens ein. Himmel und Erde ist sein großes Thema, aber auch der Mensch und die Natur. Der Mensch erscheint skizzenhaft, flüchtig, für Lanser scheint er nicht die Krone der Schöpfung zu sein.

Ist die Frau die Krone der Schöpfung? Im Alten Rathaus an der Oberstraße erweckt die Viersenerin Brigitte Jacobs diesen Eindruck: Akte -zumeist mit Beistift gezeichnet werden umgeben von Ornamentik, die für Kultur und Traditionen steht. Eine weitere Serie Akte in Acryl ist sehr gestisch, die einzelnen Pinselstriche wirken wie züngelnde Flammen, Akt und Hintergrund verschmelzen. Gelungene Randerscheinungen sind die Niederrhein-Aquarelle.

Was gibt es Neues bei Loni Kreuder in Glabbach? Titel wie "Schwerelos" verraten die momentane Abkehr von der Gegenständlichkeit. Was gleich geblieben ist: Die Werke sind flächig und zugleich kantig. Kreuder stellt in aller Herren Länder aus demnächst sind ihre Skulpturen in Chicago zu sehen.

Marianna Kalkhof aus Lobberich zeigt in der "Werkstatt 13 a" in Oirlich Sommer-Impressionen am Beispiel einer Frau. Mit diesen Drucken hat die Künstlerin im Sommer 2003 eingefangen. Orangeund Gelbtöne überwiegen, im Mittelpunkt steht eine starke Frau, die es sich gut gehen lässt. Im selben Atelier zeigt Karin Lang ebenfalls Personen: Ihre zum Teil vielschichtige Malerei ist voller Verletzungen, die Farbe Weiß überwiegt, manche Körper sind nur zu erahnen die Viersenerin spricht hier von "heimlichen Besuchern".

Auf dem Houbenhof in der Leutherheide hat der Nachwuchs seine Chance: Anke Weiss beispielsweise hat aus weißen Plastikteilen, wie sie zur Diebstahlsicherung in Kleidungsstücken zu finden sind, Taschen entworfen. Hausherr Justus Zedelius hat als Maler mit der Keramikkünstlerin Heide Schwerdtner-Kruse kooperiert.

Herausgekommen sind bemerkenswerte Keramikobjekte. Constance Zedelius-Sanders zeigt Schmuckdesign; nichts Geometrisches, Schlichtes, sondern organische, an der Natur orientierte Formen in Silber und Gold.

Rudolf Barnholt

 

  Seit 20 Jahren gibt es Ausstellungen auf dem Houbenhof von Constance Zedelius-Sanders und Justus Zedelius (r.).
Zum Jubiläum haben 16 Künstler ihre Werke ausgestellt, darunter sind auch die Fotos von Geraldine und Peter Roskothen.


Foto: Friedhelm Reimann
 
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Die Rheinische Post schreibt am Samstag, den 29. November 2003
(mit freundlicher Genehmigung):


Neue Sichtweisen

Junge Künstler stellen Werke im Houbenhof aus.


Nettetal. Ein gutes Duzend Künstlerinnen und Künstler hat das Ehepaar Constance Zedelius-Sanders und Justus Zedelius in ihr Atelier, den Houbenhof in Leutherheide, eingeladen. Anlässlich der 16. Nettetaler Kunstszene möchten sie na den letzten beiden Wochenenden im November zeigen, dass die Kunstszene nicht nur, wie gelegentlich geunkt wird, von der älteren Generation bestückt wird. Bewusst luden sie Kunststudenten und junge Künstler als "künstlerischen Nachwuchs" ein, ihre Bilder, Fotografien, Produkte im Houbenhof zu präsentieren: Ulrich Czysch, Gert Kiessling, Harold Markus, Okarina und Wolfgang Peter, Geraldine und Peter Roskothen, Germaine Sanders, Anke Weiss, Kerstin Wichelhaus und Vincent Zedelius. Diese bedienen sich der ganzen Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Okarina Peter präsentiert darüber hinaus ihr Modell eines Bühnenbildes.

Anke Weiss (24) studiert Produktdesign an der Gerrit Rietveld-Akademie in Amsterdam. Dort entwickelte sie eine Tasche aus weißen, eckeigen Diebstahlsicherungen. Fertig sei diese Tasche erst, wenn sie im Geschäft liege und mit einer Diebstahlsicherung versehen sei, so Weiss. Ebenfalls an der Rietveld-Akademie hat Vincent Zedelius (26) studiert, der als Fotograf konzeptuell arbeitet: Er fotografierte ein aufgegebenes Dorf in einem militärischen Sperrgebiet der Eifel sowie das neu aufgebaute Gegenstück. Sein Ziel ist es, die Menschen "wieder umzusiedeln" - wenn auch nur auf den Fotografien. Die Fotografie ist auch das Medium von Peter und Geraldine Roskothen (40 und 38 Jahre). Durch ihre Makroaufnahmen und farbliche Veränderung verfremden sie das gesehene Objekt bis zur Verrätselung. Ingrid Panhoff zeigt Landschaftsimpressionen, die sie mit Feder, Aquarellfarben, Farbstiften entwirft und die sich zwischen Figuration und Abstraktion bewegen ...

Blomen-Rademacher

 

 
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